Nun gut; zu allererst stellt sich natürlich die Frage ...
Bin ich nicht toll?
Ich tu soviel gutes. Ich führ' Krieg. Jeder gewonnene Krieg ist eine Niederlage der Menschlichkeit. Ich bin toll: "Der tolle mensch", Friedrich N. schreibt dazu: "[...] Ich suche Gott! [...]" Ich bin gläubig, ein wahrer Samariter. Gott habe nicht die Menschen erschaffen, vielmehr die Menschen Gott.
Allgemein aber gehen mir die Samariter-Menschen erbarmungslos auf den Keks. Statistiken besagen, daß in Familien, in denen Kinder bulimie-erkrankt sind, die Mutter (und meiner Ansicht nach auch teils die Großmutter) Samaritermenschen sind. Wobei es keine allgemein gültige Rollenvorstellung zur Muster-Bulimie-Familie gibt, so viel sei gesagt.
Ich bin toll. Ich trinke viel, weiß wenig. Ich muss mir kaum Sorgen, geschweige denn Gedanken, machen. Dennoch bin ich das oberste Glied der Evolution, sowie der Nahrungskette.
Bestenfalls; letzteres. Eine gar vorzügliche Idee, dies niederzuschreiben und zu publizieren - HERRGOTT, bin ich nicht toll?
Geschrieben im zweiten Quartal des Jahres 2009, erfüllt von Verabscheuung die eigene Art.
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