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Montag, 29. April 2013

Nur ein kleines bisschen, gar nicht der Rede wert

Es gibt einen Song aus den 90ern, wenn ich den höre, habe ich immer die Geräusche und die Bilder von Regen im Kopf. Das ist nichts Schlimmes, ich mag Regen. Das ist auch einer der Gründe, weshalb ich so gern Tucholsky oder Genazino lese: Es schwingt oft - besonders bei Genazino - keine Traurigkeit, eher Trübsinnigkeit mit, ich merke, da ist jemand ein bisschen gebrochen. Das wurde auch bei "Dr. House" so gut bildlich dargestellt, besonders in den ersten Staffeln. Noch besser sogar in "Das Model und der Schnüffler", was ich im Moment wieder gern ansehe (offensichtlich bin ich Bruce-Willis-Fan, und besonders die Episode mit Donna Dixon ... einfach eine Schönheit).
Gestern abend habe ich mir kurz Sorgen gemacht darüber, dass mir dieses trübsinnige mehr Freude macht zu lesen, als z.B. der lebensbejahende Hesse (den ich ja auch gern lese). Der Umstand aber, dass ich dabei zufrieden lächle, vertreibt diese Sorgen.

Zurück zu dem Song. Den höre ich auch sehr gern, er hat u.a. einfach diesen 90er-Charme. Der Text beschreibt, wie jemand verliebt ist, aber nur ein kleines bisschen. Dass es wirklich keine große Sache ist, wird abermals betont.

Ich habe den Song vorhin gehört, im Supermarkt - auf einmal mit ganz anderen Ohren. Jetzt nämlich, da ich, nunja, selbst verliebt bin, komme ich nämlich erst auf den Gedanken, dass die Beteuerungen, es sei nur ein klein wenig Verliebtheit, nichts weiter als Ironie sind. Ich will den Text in den kommenden Tagen hier noch übersetzen.

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